Wechsel zum AST Süßen

Nach jahrelanger Obdachlosigkeit hat sich nun endlich ein Verein meiner erbarmt und mich warmherzig aufgenommen: ab sofort starte ich für das Ausdauersportteam Süßen.

Nachdem ich in den letzten Wochen im Landkreis Göppingen durch die Winterlaufserie etwas aufgefallen bin, wurde ich vom den benachbarten Süßenern so heftig angeflirtet, dass ich einfach nicht widerstehen konnte 😉
Bereits des öfteren wurde ich nach Wettkämpfen von Vereinen angesprochen, warum ich denn bei halbwegs brauchbarer Leistung immer noch keinem Verein angehöre, und von deren Vorteilen profitieren möchte. Ehrlich gesagt bin ich bei dieser Frage immer etwas in Argumentationsnot geraten, da es dafür generell keinen Grund gab. Umgekehrt gab es für mich bisher einfach keinen Grund, einem Verein beizutreten, da ich auch auf eigene Faust zurechtkam. Außerdem lasse ich mir bei Planung und Durchführung des Trainings ungern etwas vorschreiben. Jedenfalls habe ich mich bisher immer mit einem freundlichen Lächeln und einem „ich überlegs mir“ aus dem Staub gemacht. Warum diesmal nicht ?


Einerseits glänzt das AST Süßen mit einigen Spitzenathleten im Bereich Triathlon. Besonders zu erwähnen sind hier Leute wie Michael Wetzel oder Marcus Büchler, welche sich mit Titeln wie ITU-Langdistanzweltmeister (Amateure), Ironman-Europameister (Amateure, Altersklasse) oder „sub9“-Zeiten auf Hawaii schmücken können. Gut möglich, dass es weitere Kandidaten desselben Kalibers gibt, doch ich kenne noch nicht alle Leute 🙂 Neben einzelnen herausstechenden Athleten ist der Verein seit längerem sowohl in der Baden-Württembergischen Landesliga als auch in der Bundesliga vertreten, was für ein starkes breites Feld spricht. Außerdem erfordet die in den Ligen herrschende Windschattenfreigabe, dass man entsprechend stark schwimmen kann. Da ich bekanntlich hier Schwächen habe, erhoffe ich mir, mich vor allem in der ersten Disziplin steigern zu können. Da es beim AST „über lange Jahre gezüchtete Eigengewächse“ gibt welche in Frankfurt mit den Profis aus dem Wasser steigen, bin ich hier recht optimistisch. Außerdem denke ich, dass mich das Team insgesamt weiterbringen kann, da ich einerseits von der Erfahrung von Trainer und Athleten für meine eigenen Pläne (Lanzarote) profitieren kann, andererseits bietet mir das AST neue Herausforderungen wie Ligawettkämpfe. In welcher Form ich hier teilnehmen werde und kann, wird sich noch zeigen.
Nicht zuletzt habe ich mich deshalb so entschieden, weil die Truppe auf mich einen sehr lockeren und sympathischen Eindruck macht. Diverse Bilder, welche in Facebook rumgeistern bestätigen meine Meinung, dass man – vorausgesetzt das Verhältnis stimmt – Leistungssport durchaus mit feuchtfröhlichem Feiern kombinieren kann – vielleicht nicht unbedingt zeitgleich. Ich freue mich jedenfalls auf neue Herausforderungen und jede Menge Spass.

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