Trainingslager Lanzarote Teil 2

Nach weiteren 3 harten Trainingstagen sowie einem etwas entspannteren Tag heute ist nun auch der zweite Block vollendet. Mensch und Material zeigen erste Ermüdungserscheinungen, doch noch ist nicht das Limit erreicht. Anbei ein kurzer Überblick über Block 2:
Am Donnerstag stand zunächst wie bereits erwähnt eine intensive Laufeinheit in Form eines Intervalltrainings auf dem Plan. Nachmittags folgte auf dem Rad eine Kraftausdauertraining am Berg. Nach diesem intensiven Tag legte ich den Schwerpunkt am Freitag auf Umfang: ich fuhr wie bereits berichtet die Ironman-Radstrecke ab. Eine kurze Schwimmeinheit im Pool rundete den Tag ab. Gestern Vormittag lief ich dann 35km auf der Ironman-Laufstrecke. Der Grund hierfür war weniger das Kennenlernen der Strecke sondern viel mehr das Durchführen eines Langen Laufs mit der Vorbelastung von 180km Radfahren in den Beinen. Dennoch war der Lauf von ordentlicher Qualität. Danach sollte noch eine knackige kraftlastige Radeinheit folgen, da mich der vorangehende Lauf aber doch mehr schlauchte als zunächst angenommen, verkürzte ich das Radfahren etwas und kam an diesem Tag nur auf rund 60km. Abgesehen vom Training habe ich meinen ersten „Lanzarotischen Platten“ zu vermelden. Aufgrund der Straßenzustände die hier teilweise vorherrschen und der bereits absolvierten Kilometer ist dies aber eine gute Bilanz. Festgestellt habe ich das Malheur bei 54 km/h. Wohl demjenigen, der auch dann noch in der Lage ist ein fast unkontrollierbares Geschoss sicher zum Stehen zu bringen 🙂
Heute bin ich mit dem Rad gemütlich ins „La Santa“ gefahren um in dem 50m-Becken dort wieder einmal eine richtige Schwimmeinheit absolvieren zu können. 4,7km sinds geworden. Auch wenn ich nicht zum Schwimmen nach Lanzarote gegangen bin, so muss ich doch sagen, dass eine rund 1,5-stündige Einheit ganz allein auf einer Bahn, während über einem der wolkenlose blaue Himmel erstrahlt, etwas anderes ist als zu Hause in der Halle. Aufgrund des Gruppenzwangs unserer Trainingsgemeinschaft war ich heute nachmittag sogar noch zusätzlich für ein halbes Stündchen im Meer schwimmen.
So langsam machen sich erste Anzeichen von Erschöpfung bemerkbar, aber ich denke, dass ich in den folgenden 3 Tagen noch etwas an Umfang und Intensität draufpacken kann. Anschließend sollen 2 lockere Tage folgen, bevor ich dann an unserem letzten Tag die Ironman-Strecke nochmals richtig auf Zug fahren will.

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