Trainingslager Lanzarote Teil 1

Sonnenschein, Temperaturen jenseits der 20°C-Marke, gute Laune, blöde Witze und hochwertige Trainingseinheiten: so könnte man die letzten Tage beschreiben, welche ich hier zusammen mit Nico und Günni auf der Insel verbringe.

Nachdem wir am Sonntag bereits sehr früh am Ziel ankamen, konnten wir diesen Tag trotz Ankunftstress und Radzusammenbau noch für eine erste lockere Ausfahrt nutzen. Am Montag folgte dann nach einem Auftaktlauf vor dem Frühstück die erste lange Radeinheit in welcher ich den Schwerpunkt auf „Kraft am Berg“ legte. Eigentlich wollte ich am Abend noch eine Technikeinheit im Pool schwimmen, doch die Radtour dauerte doch länger als ursprünglich geplant, sodass ich das Schwimmen auf Dienstag morgen verschob.
Außerdem stand an diesem Tag eine lange lockere Radausfahrt auf dem Programm, doch aufgrund der fast 6-stündigen Tour des Vortags beschloss ich zunächst, die heutige Etappe etwas zu kürzen. Dies wurde auch in die Tat umgesetzt, doch da ich mich trotz der Vorbelastung sehr stark fühlte, bin ich die knapp 5-stündige Ausfahrt mit etwas mehr Intensität gefahren. Im Anschluss machten Nico und ich noch einen kurzen Koppellauf, welcher aber mit einem Durchschnittstempo von 4:13/k nicht mehr ganz im Sollbereich war. Aber jeder Triathlet weiß, dass es nichts cooleres gibt, als nach dem Radfahren mit einer mörderischen Geschwindigkeit an der Strandpromenade entlangzuballern 😉
Heute legten wir einen Entlastungstag ein. Morgens waren wir Schwimmen im Meer. Eigentlich wollten wir uns sonst nicht mehr sportlich betätigen, aber wir hatten uns mit Max Renko zu einer lockeren Einheit verabredet. Da Max in einer anderen Liga spielt wie wir, hatten wir die Befürchtung, dass uns diese „lockere Einheit“ den Ruhetag versaut, doch dies war unbegründet: nachdem wir rund 40 Minuten nach Yaiza fuhren und uns dort bei Kaffee die Sonne auf den Bauch scheinen ließen, gondelten wir wieder gemütlich zurück ins Hotel.
Der erste Block war eine schöne Belastungssteigerung, welche mich aber nie an eine Grenze brachte. Es sollte also noch viel Luft nach oben sein, um das Training in Qualität als auch Quantität zu steigern. Was mir in Hinsicht auf den Wettkampf noch ein wenig Sorgen macht ist die richtige Wahl der Laufräder. Ich habe extra meine Xentis Mark1 TT mitgenommen, um zu testen ob sich diese Laufräder bei den extremen Windverhältnissen sinnvoll fahren lassen. Auch wenn ich bereits deutlich besser damit umgehen kann als noch vor 3 Tagen, so muss ich doch noch bei manchen Abfahrten bremsen, da der Wind das Vorderrad teilweise stark versetzt. Aber ich übe weiterhin fleißig, sodass ich hoffentlich bald mit den Waffen zurechtkomme, denn den andererseits positiven Aero-Effekt der Laufräder habe ich noch nie so deutlich gespürt wie hier auf dieser windigen Insel.
Ansonsten bin ich positiv über unsere Ernährung überrascht. Da wir uns für Selbstverpflegung entschieden hatten, war nicht ganz klar ob wir eher Richtung Trennkost oder Fast Food tendieren. Doch meine Ernährung variiert zu der, die ich von daheim gewohnt bin, nur in einem Punkt: MEHR !
Morgen geht’s mit einer intensiven Laufeinheit am frühen Morgen dann in den nächsten 3-Tages-Block. Bis bald, ich meld mich !

Schwimmtraining im Hotelpool

Laufen an der Uferpromenade

Frühstück

On the road mit Nico

On the road mit Günni

Käffchen mit Max Renko

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