Wiedereinstieg

Nach 2 Wochen kompletter Sportabstinenz und weiteren 2 Wochen lockerem unkoordinierten Training, steige ich nun wieder ins strukturierte Training ein. Dabei greife ich selbstverständlich auf meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr zurück. Einiges bleibt gleich, einiges wird anders. Im folgenden ein kurzer Überblick:

Schwimmen:
Beim Schwimmen gehe ich generell gleich vor wie letztes Jahr. Zunächst konzentriere ich mich ca. 8 Wochen lang nur auf das Verbessern meiner Technik. Jedoch will ich nicht nur an meiner Kraultechnik arbeiten, sondern auch die anderen Stilrichtungen halbwegs ordentlich erlernen. Erstens bringe ich damit mehr Abwechslung ins Training, zweitens erhoffe ich mir (und das habe ich mir von erfahrenen Leuten bestätigen lassen) dadurch ebenfalls einen positiven Effekt fürs Kraulen.
Wie das Schwimmtraining im Anschluss daran weitergeht habe ich mir im Detail noch nicht überlegt.

Radfahren:
Beim Radfahren möchte ich einiges anders machen als im letzten Winter: ich werde weiterhin mit dem MTB zur Arbeit radeln, und auch sonst mal hier und da eine Tour mit Freunden fahren. Jedoch mehr nach Bedarf, Lust und Laune. Was komplett wegfällt ist die „lange“ GA1-Einheit auf dem Rad, welche bis zu 3 Stunden lang war. Auch wenn dies generell eine wichtige Einheit ist, so stufe ich deren Nutzen so früh in der Saison als relativ gering ein. Sie bringt mich höchstens auf viele Rad-km, doch ich würde meine Zeit gerne sinnvoller Nutzen als mit stupidem abpulen von Kilometern.
Statt dessen werde ich mich 2 mal pro Woche in meinem winzigen Kellerräumchen verkrümeln: da mir das deutsche Winterwetter garantiert nicht nur einen Strich durch die Rechnung machen wird (wenn ich da an letztes Jahr denke, und damals war ich aufgrund der Wettkampfplanung ja 2 Monate später dran), habe ich vorgesorgt: Rollentraining aller Art ist angesagt. Auch hier will ich keine langen Einheiten abspulen, sondern in kurzen, meist 60-minütigen Einheiten verschiedene Programme fahren, um einfach meine generelle Radfitess zu steigern. Um die Motvation hoch zu halten, habe ich einen Virtual Reality Trainer, mit dem ich zum einen durch simulierte Landschaften fahren kann, außerdem nehme ich an der Indoor Bike League teil, einer virtuellen Rennserie. Dadurch erhoffe ich mir eine allgemeine Leistungssteigerung auf dem Rad. Der Hintergrund warum ich den ganzen Aufwand im Winter betreibe ist, dass ich mir dadurch erhoffe, bereits auf einem höheren Niveau in das später folgende Ausdauertraining zu starten. Beim Laufen habe ich in der vergangenen Saison ähnliches gemacht, mit sehr großem Erfolg.

Laufen:
Beim Laufen bleibt im wesentlichen alles wie gehabt. Wenig rumgeschlurfe, viele kurze knackige Tempoeinheiten. Durch den Wegfall der Radeinheit am Wochenende erhoffe ich mir regelmäßige Tempoläufe im Rahmen kurzer Wettkämpfe (bis zu 10km).

Krafttraining:
Wie auch schon im vergangenen Jahr werde ich wieder ein Ganzkörpertraining betreiben, allerdings etwas zielgerichteter und komplexer: während ich letztes Jahr mehr oder weniger an Geräten zwischen Hausfrauen und Bodybuildern trainiert habe, will ich dieses Jahr gezielt die Muskulatur aufbauen, die ich benötige. Um mehr Abwechslung und Komplexität ins Training zu bringen mache ich zu größten Teil Freihanteltraining.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich in den nächsten Monaten „Spirituosentraining“ betreibe: Kurzes, hartes Zeug ! 😉

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