Erster Aufbaublock mit einem Hammer abgeschlossen

Wieder nähert sich ein 4-wöchiger Trainingsblock seinem Ende. Da ich in der abschließenden aktuellen Regenerationswoche keine größeren Probleme erwarte, betrachte ich diesen Block als erfolgreich abgeschlossen. 🙂

Obwohl das Wetter eigentlich durchweg beschissen war, konnte ich mein Training fast vollständig wie geplant durchziehen. Nur eine 4-stündige Radeinheit musste ich aufgrund 4°C kaltem Dauerregen nach 90min. abbrechen.

Meine Form entwickelt sich in allen Disziplinen sehr gut. Beim Schwimmen habe ich weiter an meiner Kraft gearbeitet. Für den Test über 1000m am kommenden Donnerstag erwarte ich eine weitere kleine Steigerung meiner Bestzeit. Für Lauf- und Radtraining fehlen mir zwar Steigerungsbelege in Form von Zeiten, doch mein Gefühl im Training zeigt auch hier eine enorme Entwicklung. Bei Laufen versuche ich weiterhin, durch Intervalle jenseits der anaeroben Schwelle an meiner Grundschnelligkeit und Laufökonomie zu arbeiten. Letzte Woche gelang es mir beispielsweise, 4.000m-Intervalle mit sehr sauberer Lauftechnik in dem Tempo zu absolvieren, in welchem ich noch vor kurzem bereits bei kürzeren Distanzen „aus dem letzten Loch gepfiffen“ habe. Diese Intervalle werden nun länger. Dadurch erhoffe ich mir, die Ermüdungsresistenz meiner Laufbeine zu trainieren. Parallel laufe ich viel im geplanten Roth-Tempo, unter anderem auch immer mal wieder über 35km.
Auf dem Rad teste ich einerseits allerlei Logistisches für den Wettkampf wie Ernährung, Material, Wechsel etc., andererseits versuche ich auch hier, mein Wettkampftempo zu finden und zu schulen. Dabei stellte ich fest, dass ich – obwohl ich meine Radumfänge bereits etwas zurückgeschraubt habe – mein Radtraining noch weiter auf Qualität anstatt auf Quantität auslegen sollte, um dann möglichst frisch in die intensiven Einheiten gehen zu können und dort die nötige Power zu haben. Dies ist auch die wichtigste Veränderung, die ich nun an meinem Plan vornehmen werde. Ansonsten spüre ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Gestern habe ich den Block dann mit einem wahren Hammer abgeschlossen, um die muskuläre und energetische Erschöpfung zu trainieren und zu simulieren:
Zunächst war ich 1 Stunde Schwimmen, eine relativ lockere Einheit, bestehend aus etwas Technik, einem längeren Dauerschwimmen und einigen Sprints. Im Anschluss gings für 5 Stunden aufs Rad. Hier versuchte ich, einen hohen Schnitt zu drücken, um möglichst erschöpft wieder zu Hause anzukommen. Danach kam dann der wahre Absch(l)uss: 2 Stunden Dauerlauf, die eigentlich im geschätzten Roth-Tempo geplant waren. Da mich jedoch meine Freundin auf dem MTB begleitet hat, ließ ich mich von ihr zu einem höheren Tempo verleiten. Somit lief ich die 2 Stunden so ziemlich am Anschlag, teilweise sogar unter 4min/km. Alleine hätte ich dieses Tempo bestimmt nicht durchgehalten, darum geht der Dank hier an meine mobile Verpflegungsstation und Motivationshilfe Alex 🙂

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