Leistungstests aller Art

Im Schwimmen stand vor einer knappen Woche wieder der regelmäßige Test über 1000m statt. Mit der 17:06 die ich dort erreichte, verpasste ich meine persönliche Bestzeit von 16:51, welche ich 4 Wochen zuvor aufgestellt hatte um 15 Sekunden. Aufgrund des radlastigen Trainingslagers, in welchem ich das Schwimmen sehr vernachlässigt habe, ist dies aber kein Beinbruch. Dennoch versuche ich nun, durch gezieltes Krafttraining mit Paddles in 4 Wochen wieder eine neue Bestzeit aufzustellen.

Ein weiterer Test sollte im Laufen anstehen: nachdem ich hier über Monate eine tolle Entwicklung machen konnte, wolllte ich beim Öpfinger Osterlauf eine neue Bestzeit auf der Halbmarathon-Distanz erzielen. Da ich mir jedoch eine Woche zuvor im Training eine Blase gelaufen habe, welche sich ziemlich heftig entzündete, musste ich diesen Wettkampf schweren Herzens absagen. Darum nutzte ich das lange Osterwochenende, um ordentlich Radkilometer zu sammeln. Über 500 sind es geworden. Ich denke, dass mir dies in Hinsicht auf Roth sogar um Welten mehr bringt als der Halbmarathon, nur hätte ich eben gerne eine aktuelle „Leistungsbestätigung“ im Laufen gehabt.

Im Rahmen des Radblocks vom Wochenende unterzog ich mein neues TT einmal einem gründlichen Materialtest. Zum einen experimentierte ich etwas mit der Sitzposition, welche im Vergleich zur herkömmlichen Rennradposition doch sehr anstrengend zu fahren ist, zum anderen versuchte ich, einen möglichst objektiven Vergleich zwischen Rennrad und TT durchzuführen. Dazu fuhr ich an zwei verschiedenen Tagen eine 113km-Runde, einmal auf dem Rennrad, das andere Mal auf dem TT. Wind, Wetter, Verkehr, körperlicher Zustand, Ernährung etc. würde ich als gleichwertig einstufen. Ich versuchte, auf beiden Rädern mit gleicher gefühlter Anstrengung zu fahren. Dass mir dies halbwegs gelungen ist, erkennt man im Folgenden an den Pulswerten.
Die für Stuttgarter Verhältnisse „flache“ Runde (820 Höhenmeter) setzt sich aus 3 Teilen zusammen: einem Hügeligen (40km), einem langen leicht abfallenden Tal (25km, 100m Gefälle) und einem sehr hügeligen mit einigen etwas längeren Anstiegen (60km). Auf allen Einzelabschnitten – und damit natürlich auch auf der gesamten Strecke – konnte ich bei niedrigerem Puls eine deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit fahren. In Zahlen bedeutet dies:

Geschw. (km/h) Puls (bpm)
Rennrad 29,5 144
TT 32,1 143

Ich denke, dass diese Zahlen klar für sich sprechen. Vor allem die Tatsache, dass ich auf meinem Wettkampfrad auf allen doch sehr unterschiedlichen Abschnitten schneller war zeigt, dass auch hügelige Strecken auf dem TT leichter zu bewältigen sind.

In den folgenden 3 Wochen werde ich weiterhin viel Zeit auf dem Rad verbringen, jedoch wird auch das Schwimm- und Lauftraining wieder deutlich umfangreicher. Dann folgt eine sehr ruhige Erholungswoche, bevor es im Anschluss in die wichtigste Phase des gesamten Trainings – die 8-wöchige „Ballerphase“ – geht 🙂

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