Krankheiten, Schwimmzeiten, und große Pläne

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, mein Training über die Feiertage zu reduzieren, doch irgendwie war in den letzten Wochen ein bisschen der Wurm drin: durch die vielen Parties und deren Begleiterscheinungen litt meine Trainingsqualität etwas, sodass ich nicht mehr in der Lage war, meine (zugegeben sehr harten) Tempoläufe durchzuziehen. Darum versuchte ich dies ein paar Tage später erneut. Vermutlich habe ich meinem Körper damit zu viel zugemutet, sodass ich auch prompt krank wurde. Eine ausgiebige Silvesterparty trug auch nicht unbedingt viel zu meiner Genesung bei, darum musste ich einige Lauf- und Radeinheiten ausfallen lassen. Schwimmen und Krafttraining konnte ich weiter nach Plan durchführen. Was ich daraus gelernt habe ? Misslungene Einheiten sind verkackt und werden nicht wiederholt !

Als ich am vergangenen Mittwoch wieder einen 1000m-Test geschwommen bin, war ich immer noch leicht verschnupft. Obwohl die Zwischenzeit bei der 400m-Marke eine neue Bestzeit war (6:43), konnte ich das Tempo nicht halten, und schaffte die 1000m in 17:33. Damit konnte ich mich nur um 1 Sek. verbessern. Dass meine 400m-Zwischenzeit besser ist als meine bisherige reine 400m-Testzeit, ich aber dennoch gegen Schluss der 1000m eingebrochen bin, interpretiere ich so, dass sich meine Technik zwar weiter verbessert hat, ich aber aufgrund eines schlechten Tages nicht in der Lage war, das Tempo zu halten. Ob dies eine Tatsache oder doch nur eine Ausrede ist, zeigt sich in 4 Wochen.

Da ich Ende März im Trainingslager auf Lanzarote meinen Trainingsschwerpunkt auf das Radfahren verschiebe (welches ja in unserer Region im Winter nur begrenzt trainiert werden kann), möchte ich beim Schwimmen gegen Mitte März einen Form-Höhepunkt erreichen. Nach dem Trainingslager werde ich versuchen, diese Schwimmform bis Juli zu konservieren, evtl. auch noch leicht ausbauen. Dann brauche ich die Zeit einfach für die vielen langen Radeinheiten. Darum verschiebt sich der Schwerpunkt beim Schwimmen nun mehr und mehr weg von Techniktraining zu immer brutaleren Intervallen. Neben den 1000ern, die ich regelmäßig schwimme, werde ich Mitte März versuchen, die Schwimmdistanz der Langstrecke von 3,8km in 1:05 zurückzulegen. Um dieses Ziel zu erreichen muss ich ein Tempo schwimmen, welches meine momentane 1000m-Bestzeit um rund 30 sek. übersteigt. Es gibt also noch viel zu tun.

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3 Kommentare zu “Krankheiten, Schwimmzeiten, und große Pläne”

  1. Hey,
    ich verfolge deinen Blog hier regelmäßig, zuerst mal ein Lob an Dich, is echt toll. Nur was mich interessieren würde, wieviel km du pro Woche bzw. Monat schwimmst und auf wieviel Einheiten verteilt.
    Viele Grüße und weiterhin erfolgreiches Training

    1. hi, danke für deine nachricht. mein schwimmtraining besteht momentan aus 3 einheiten pro woche, in welchen ich durchschnittlich jeweils etwas mehr als 2km mache. anfang dezember hatte ich einen schwimmschwerpunkt, sodass ich da auch mal 4-6 mal pro woche im wasser war, allerdigns nur 3 wochen lang. außerdem mache ich jede 4. woche regeneratives training mit deutlich reduzierten umfängen. da schwimme ich dann noch 2 mal je 1,5km.

      gruß !

  2. Hi,

    cooler Blog ! irgendwie kommt mir deine ganze Sache hier bekannt vor. Ich habe das gleiche wie du vor 2 Jahren gemacht, ich war auch in Roth. Du schwimmst und läufst quasi die gleichen Zeiten wie ich. Somit wünsche ich dir genauso viel Spaß wie ich es in Roth hatte und genauso wie ich einen sub 10h Finish.
    Gruß

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